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Olderock, Max: *1895 Hamburg- 1972 Hamburg Deutscher Maler und Textilkünstler Avantgardistischer Vertreter des Deutschen Expressionismus, stellte seine Werke 1925 und 1927 in der legendären Sturmgallerie von
Herwarth Walden in Berlin zusammen mit internationalen Meistern wie Robert Delauney, Marc Chagall oder Alexander Archipenko aus. Er war Mitglied des Deutschen Werkbundes und stand in kreativer Verbindung mit
dem Bauhaus- Meister Lothar Schreyer. Während des 3. Reiches hatte Max Olderock Malverbot (set 1933) und musste erleben wie seine öffentlichen Werke zerstört wurden. Nach 1945 nahm er an zahlreichen Ausstellungen
teil (z.B. Sturm- Gedächtnisausstellung in Berlin, Deutsche Avantgarde 1915-1935- Konstruktivsten in Köln), Werke des Künstlers befinden sich in den Museen Mönchengladbach, Bern Landskrona u.a. Olderode =
Olderock absolvierte eine Malerlehre und studierte dann an der Hamburger Kunstgewerbeschule. Von 1914 bis 1918 leistete er Kriegsdienst. Nach dem Krieg beendete er sein Studium und war dann als Dekorationsmaler
tätig. Von 1919 bis 1921 war er Mitarbeiter der “Sturm Bühne”. 1924 begann er sich mit Weberei zu befassen. Von 1927 bis 1934 war er als Bühnenbildner in Hamburg tätig. Von den Nazis wurde er als
“entartet” verfemt. Lothar Schreyer erfand in Zusammenarbeit mit Max Billert und Max Olderock eine so genannte “Partitur”, eine graphische Anzeige, die in hieroglyphischen Formen jede
Bewegung markierte und sie zu den Worten parallel setzte. Seit 1927 Mitglied des Deutschen Werkbundes. 1928 großes Wandgemälde im von Max Taut erbauten Bundeshaus des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes.
Ausstellungen: Hamburger Kunsthalle 1957. 1961 Sturmgedächtnisausstellung Berlin, Deutsche Avantgarde 1915-1935- Konstruktivsten in Köln 1971 Literatur: Davenport, eart.de, Vollmer,
artspiegel.de artprice, icollector, Der Sturm von Georg Brühl, Henry Walden und die europäische Avantgarde Berlin 1912 bis 1932. Berlin (West), Nationalgalerie, 1961, Historia Auktionshaus Katalog 58 (9/ 2001)
artspiegel 2000
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