Karl Hanns Taeger, Karl Hanns 7.4.1856 Neustadt bei Stolpen - 1.5.1937 Langebrück bei Dresden

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Karl Hanns Taeger :Lehrer für Landschaftsmalerei an der Dredner Kunstakademie
Karl Hanns Taeger war Sohn des Revierverwalters in Neustadt. Karl Hanns Taeger verehrte Ludwig Richter und Carl Spitzweg. Karl Hanns Taeger sucht in seinen Gemälden die Schönheit der Natur. Bei seinen Streifzügen durch die Natur lernte er Peter Rosegger kennen welche die Naturschönheiten mit Worten zu schildern sucht. Rosegger und Taeger verbandt eine enge Freundschaft. Sein Werk besteht insbesondere aus stark farbigen und stimmungsvollen Landschaften. Teilweise fügt er auch Jagdwild seinen Landschaften hinzu.. Da Taeger hauptsächlich als Jagdmaler auftrat, suchte er sich seine Motive oft in der Kohlfurter Heide bei Görlitz, in der Dresdner Heide und in Tirol
Mitglied der “Goppelner Gruppe” , welche aus einem von Georg Estler gegründeten Kegelklub entstand. Die Gruppe bestand aus Karl Bantzer , Wilhelm Claudius , C. W. Müller , Paul Baum , Hermann Prell , Julius Scholtz, den Porträtmaler Hofrat Konrad Böhringer und nicht zuletzt den Tiermaler Karl Hanns Taeger . Man traf sich einmal pro Woche in “ Schützes Restaurant “ in Strehlen, später “ Keglerheim “ genannt mit mehreren Kunsthändlern und Kunstfreunden.

7.4.1856:       In Neustadt Sa. geboren

1876:          Studienbeginn bei Julius Hübner an der Dresdner Akademie

1878:          Ubersiedlung nach München als Schüler des weltbekannten Tiermalers Heinrich von Zügel

1894:          Wohnt im eigenen Häuschen in Langebrück am Rande der Dresdner Heide

1.5.1937:       In Langebrück gestorben

1990:          Im neuangelegten Wohngebiet in Langebrück / Ortsteil Heidehof wurde die Karl Hanns Taegerstraße                   angelegt

5.4 - 13.4.1997:  Ausstellung in der Technischen Akademie Eßlingen

Literatur:
Thieme Becker, Boetticher Malerwerke des 19. Jahrh.,II/2 (1901), Kunst für Alle, 8 (1893) 204, Mitteilungen des Ev.-luth. Pfarramts Langebrück. , Heinz Schanze: Karl Hanns Taeger - ein Maler der Dresdner Heide. Kalender Sächsische Heimat 1997, Landesverein Sächsischer Heimatsschutz e.V., Dresden 1997, artprice, Koepert/ Pusch

Für die Schalterstelle des Liegnitzer Bahnhofs malte er 3 große Ölbilder: Partie aus dem Riesengebirge und Ansichten aus Liegnitz.

Leider weisen die Fotos starke Spiegelungen des Glases auf .
Pastell. hinter Glas:
Abmessung mit Rahmen: 56 x 66 cm
unten rechts signiert
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