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Gamsjäger Sepp - Gemälde Kunst Aquarell Radierung Lithographie

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Gamsjäger Sepp

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Sepp Gamsjäger

Prof. Sepp Gamsjäger

Sepp Gamsjäger wurde am 15.1.1923 geboren

Sepp Gamsjäger wurde 1923 in Annaberg geboren
Sepp Gamsjäger war Graphiker, Zeichner und Maler.
1947 begann Sepp Gamsjäger eine Zimmermannslehre.
Der Direktor der Berufsschule in Lilienfeld erkannte allerdings das Zeichentalent Sepp Gamsjägers und ermöglichte es dem jungen Mann, zur Aufnahmeprüfung an der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt in Wien antreten zu dürfen.
Nach bestandener Prüfung folgten fünf Ausbildungsjahre als Stipendiat.
1952 beendete Gamsjäger sein Studium.
Einige Jahre war Sepp Gamsjäger in verschiedenen Graphikateliers beschäftigt.
1956 wechselte er in die Selbstständigkeit und war fortan als freischaffender Künstler tätig.

Bereits der Volksschüler Sepp Gamsjäger erwies sich als zeichnerisch begabt, und sein Lehrer sammelte die Zeichnungen des Buben, die er Jahre später dem arrivierten Künstler Sepp Gamsjäger anlässlich der 100. Werkschau übergab.
Während des 2. Weltkrieges, in der Zeit von Lazarettaufenthalten und Kriegsgefangenschaft, fand Gamsjäger zur Portraitkunst.
Als Student der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt gewann er viermal den 1. Preis für Malerei und Graphik bei den Kulturwettbewerben der österreichischen Jugendbewegung.
Die erste, 1970 im oberösterreichischen Stift Reichersberg stattfindende Einzelausstellung markiert den Beginn einer äußerst erfolgreichen Künstlerkarriere, zahlreiche Präsentationen des Werks Sepp Gamsjägers im In- und Ausland sollten folgen.
1974 erhielt Gamsjäger den Professorentitel, in Anerkennung seines künstlerischen Schaffens wurden ihm 1982 auch das „Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Niederösterreich“ sowie das „Ehrenkreuz für Kunst und Wissenschaft“ verliehen. Seit den späten 50er Jahren war hoch über Annaberg die so genannte „Gamsburg“ errichtet worden, privates Refugium der Familie Gamsjäger und Künstleratelier, hier fanden ab dem Jahr 1976 unter der Leitung Sepp Gamsjägers Portraitkurse statt. 1985 eröffnete Bundespräsident Rudolf Kirchschläger die „Gamsburgschule“, deren Bedeutung als Bildungs- und Ausstellungszentrum über den Tod Sepp Gamsjägers hinaus durch seine Ehefrau Erna aufrechterhalten werden konnte.

Der Zeichner Sepp Gamsjäger interessierte sich aber auch für die Natur und den ländlichen Raum, als Motive wählte er etwa Bauernhäuser, Scheunen oder Marterl, außerdem spielte das Aktzeichnen eine Rolle.
Sepp Gamsjäger trat zudem als Maler in Erscheinung, es entstanden stimmungsvolle Landschaftsbilder in Aquarelltechnik und im Kontrast dazu abstrakte Werke.
1973 schuf Sepp Gamsjäger den „Annaberger Kreuzweg“, bestehend aus 14 in Monotypie gestalteten Bildtafeln und stellte damit einmal mehr sein Interesse an unterschiedlichen künstlerischen Techniken unter Beweis. Die auf Emailplatten gebrannten Originalbilder können seit 2004 entlang der „Via Sacra“ bewundert werden und geleiten die Pilger zur Pfarrkirche Annaberg.

Das besondere Naheverhältnis Sepp Gamsjägers zu Annaberg, zu seiner unmittelbaren Heimat, blieb bis zu seinem Tod bestehen und am 9. August 1991 verstarb der viel beachtete niederösterreichische Künstler auf „seiner“ Gamsburg.

Seit 1994 verläuft zwischen Annaberg und dem Annaberghaus am Tirolerkogel der „Gamsjäger Motivweg“, ein in Erinnerung an Sepp Gamsjäger auf Initiative seiner Ehefrau Erna gestalteter Wanderpfad, der zu zehn ausgewählten Malplätzen des Künstlers führt.
Sepp Gamsjäger starb am 9.8.1991
Sepp Gamsjäger
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